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Umweltschutzaktion in Parsberg

Samain-Stiftung organisiert „Rama Dama“ - eine Müllsammelaktion rund um den Samainhof

 

Der Film ist da!

Screenshot Film Rama19 a


Vielen Dank an Ulrich Badura - Neumarkt TV

https://youtu.be/uOnWmtjvzbI

 

Es war toll!

Wir waren fast 100 Ehrenamtliche und wir haben mehrere Hänger voller Müll gesammelt.

 

 Ramadama 2019 Flyer A4 V06 RamaDama19 GL2 033 querx800 Ramadama 2019 Flyer A4 V05 EN03

 

Mehr als 6 Pferdeanhänger bis oben hin voller achtlos in die Natur geworfenen Mülls – damit hatte niemand gerechnet, als am Samstag vormittags um 11:00 Uhr

100 freiwillige Helfer vom Samainhof aus zu ihren Startpunkten zur Aktion Rama Dama rund um Parsberg aufbrachen.
Mit Gespannen mit Pferdehängern, einer von zwei Isländern gezogenen Kutsche und vielen Begleitfahrzeugen starteten die Erwachsenen und Jugendlichen,
ausgerüstet mit Warnwesten, Handschuhen, Greifern, um den Müll an den Straßenrändern und im Wald aufzusammeln.
Die kleineren Kinder durchkämmten mit den Erzieherinnen des Natur – und Waldpädagogik e.V. die Wälder direkt am Samainhof.
Zur Eröffnung der Aktion der Samain Stiftung hatte der Psychotherapeut Sepp Schleicher, auf dessen Vision der Samainhof gründet,
allen in einer bewegenden Rede die Wichtigkeit der Heimatpflege nahe gebracht. Bürgermeister Bauer griff dies auf und dankte der Samain-Stiftung gerade dafür,
so vielen Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für den Wert der Natur zu vermitteln und so einen wichtigen Beitrag für deren gesunde Entwicklung zu leisten.
Er betonte, dass er dies sehr wertschätze, weshalb es ihm ein großes Anliegen gewesen sei, den Rama Dama der Samain Stiftung organisatorisch zu unterstützen.
Er hat auch für die Helfer die Brotzeit spendiert.
Am meisten Müll sammelten die Umweltschützer an den Rändern der Straße von Parsberg nach Hohenfels. Hier musste nach kurzer Zeit der erste große Pferdehänger,
der bereits randvoll war, durch einen neuen ausgetauscht werden. Aber auch in den Wäldern fand sich Unfassbares - alte Töpfe, zahllose Autoreifen,
sogar eine Toilettenschüssel und Unmengen von Plastik, das noch Jahre die Natur belasten würde. Durch das beherzte Zupacken der vielen Helfer
konnten viele Kilometer Straßenränder vom Müll befreit werden. Der Wald atmet an einigen Stellen wieder auf.
Zurück am Samainhof dankte Herr Bürgermeister Bauer in seiner Abschlussrede allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und zeigte sich betroffen
von den Massen an Abfall. Durch seine Hilfe können nun am Montag die Müllberge im Wertstoffhof der Stadt Parsberg entsorgt werden.

 

 Vielen Dank an alle Teilnehmer und Sponsoren - insbesondere an unseren Bürgermeister, Herrn Bauer, der das Projekt rundum unterstützt hat.

 

 

In seiner Begrüssungsrede bedankte sich Sepp Schleicher, der Gründungsvater des Samainhofes für die rege Teilnahme am Ramadama und gab seiner grossen Freude darüber Ausdruck.

Während er zur Zeit seine Wiesen rund um seinen Hof - ein Einödhof in der Nähe von Deining - eggte wurde ihm bewusst, wie sehr er dieses Stück Heimat, dass er sich vor vierzig Jahren als junger Mann gekauft hat liebt. Jeder Hügelzug, jeder Busch, jeder Baum sei ihm tief vertraut. Gerade durch diese sorgfältige Pflege seiner Ländereien entstand diese tiefe Liebe und ist ihm der Rossberghof Heimat geworden. Es wäre es ihm unerträglich, auch nur einen Quadratzentimeter davon zu verunreinigen.

Er erzählte dem andächtig lauschenden Publikum, dass er als kleiner Junge eine Prämie ausbezahlt bekam, wenn er Jagd auf Feldhamster gemacht hatte, diese wären damals eine große Plage gewesen.
Inzwischen gibt es keine Feldhamster mehr, sie sind alle ausgerottet.
Eine Unzahl an Vogelstimmen waren damals zu hören, der wundervolle Gesang eines Pirols z.B. der heute nirgendwo mehr zu hören ist und eine Vielzahl anderer Tiergeräusche.

In solchen Momenten wandert er gern in seinen Gedanken zu den Indianern Nordamerikas, und alles würde er darum geben eine Natur erleben zu dürfen, wie die Indianer sie erlebt haben. Sie waren tief verwurzelt mit dem Land auf dem sie lebten. Selbst die Erde auf zu reissen und zu beackern wäre ihnen wie eine Verletzung der geheiligten Mutter Erde vorgekommen. Die Flüsse waren so sauber, dass man aus ihnen trinken konnte, riesige Tierherden bevölkerten das Land und alles war im Überfluss da. Tiere tötete man nur fürs eigene Überleben und alles an dem getöteten Tier wurde verwertet. Nichts wurde weggeworfen.

Einer seiner größten Ideen war es, den Menschen, die bei ihm Therapie machten, das Reiten beizubringen, weil über die Beschäftigung mit den Pferden die Menschen wieder in die Natur kamen und sich verbunden haben mit dem Wesen Pferd und der Erde.
Entstanden ist daraus letztlich der Samainhof – wo man versucht – die Verbundenheit mit allem Sein zu leben und achtsam mit Mutter Erde umzugehen. Die Samainlebensgemeinschaft hat sich dies in Verbindung leben zur größten Lebensaufgabe gemacht. Sie lebt Gemeinschaftlichkeit nicht nur unter Menschen sondern auch mit den Pferden und anderen Geschöpfen und mit allem was die Natur hervorbringt.

Unsere Heimat brauche so dringend wieder unser Gefühl von Zugehörigkeit, damit wir ihr mit Liebe und Achtung begegnen und in Dankbarkeit mit ihren Ressourcen umgehen. Dieser Müllsammeltag heute wäre ein Akt von Achtung dem Land gegenüber auf dem wir leben, das uns beheimatet und uns Nahrung gibt.

Mit der Einladung im Rahmen der Rama dama Aktion unsere Heimat vom Müll zu befreien wäre ein neuer Akt von Gemeinschaftlichkeit entstanden – gemeinschaftlich Sorge zu tragen für die eigene Heimat und ihre Schönheit und Unversehrtheit zu bewahren verbinde alle, die sich heute an der Aktion mit beteiligten oder in Form von Sponsoring ihren Beitrag dazu leisteten.

 

 

 

 

 

Bürgermeister Bauer trat im Anschluss an Sepp Schleicher ans Rednerpult und begrüsste alle Anwesenden.
Als Mensch, der durch die Fülle seiner Aufgaben einem oft hektischen Lebensrhythmus unterworfen sei, konnte er am eigenen Beispiel erleben, wie spürbar selbst für ihn der Geist, der hier auf dem Samainhof herrsche wirke.
Die Ruhe und das friedliche Miteinander aller Lebe-Wesen, ob Mensch ob Tier, auf dem Hof schafften ein Gefühl von zur Ruhe kommen und Verbindung, der man sich sofort angeschlossen fühle und die Schönheit und Ordnung die der Hof ausstrahle nötigten ihm grössten Respekt ab. Jeder wisse, wieviel Arbeit und Disziplin dazugehöre, eine Anlage in dieser Grösse zu pflegen und zu erhalten.

Besonders erfreut hätten ihn die zwei Eselinnen, die den Besucher gleich zu Anfang begrüssen, wenn er den Hof betritt.
Schon immer hätte er eine besondere Liebe zu Eseln empfunden, sie wären einfach ganz besonders unschuldig und offen in ihrer Ausstrahlung.

Den Bildern, die Sepp Schleicher von den Indianern Nordamerikas entworfen hatte stimmte er aus vollem Herzen zu. Er selber hatte die Gelegenheit , in jungen Jahren die Lebensgebiete der Indianer zu besuchen und war tief beeindruckt von den Erlebnissen dort.

Sehr viel Respekt äusserte er vor dem Bemühen der Samainhoflebensgemeinschaft Kinder und Jugendliche aus traumatischen Lebensumständen aufzunehmen und ihnen die Chance eine Wiedereingliederung und einer neuen Heimat zu geben, in der sie Wurzeln schlagen, sich zugehörig fühlen und neues Vertrauen ins Leben finden können.

Er äusserte Verständnis dafür, dass diese schwierige Aufgabe nicht immer ohne Rückschläge erfüllt werden könne, dennoch sei diese Arbeit von unschätzbaren Wert und verdiene alle Unterstützung.

Grossen Dank sprach er den Organisatoren der Aktion – Ramadama Parsberg aus, gerade jetzt im Frühjahr kämen die ganzen vermüllten Stellen in und rund um Parsberg zu Tage und verunstalten viele Plätze.
Er selber sei von seinen Eltern noch so erzogen worden, dass niemals etwas weggeworfen werden durfte und noch heute finden sich in seinen Hosentaschen Fundstücke von weggeworfenen Dingen, die er unterwegs aufsammle um sie zu entsorgen.
Er kündigte an, dass er sich Gedanken machen würde, wie er die Aktivitäten der Samainstiftung unterstützen könne.

Besonders viel Anerkennung bekamen die Kleinsten unter den Müllsammlern – denn auch die Kinder des Waldkindergartens und die Jüngsten unter den Reitkindern hatten sich fleissig mit beteiligt, den Wald rund um den Hof zu säubern. Es sei so gut, wenn das Bewusstsein schon bei den ganz Kleinen geschaffen würde, wie wichtig es ist, die Natur zu schützen und sie nicht zu verunreinigen.

Das Publikum hörte mit offenen Herzen zu und dankte es ihrem Bürgermeister, dass er mit so einfühlsamen und menschlichen Worten gesprochen hatte.

 

 

 

Das Projekt ist Teilnehmer bei:

LCUE Banner

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sammeln an diesen Tagen Abfall und Ablagerungen aller Art an Straßenrändern sowie in Wald und Flur auf.

 

 

 

 Termin: 23.03.2019
  11:00 Uhr
 Treffpunkt: am Samainhof
 Kontakt: 0 94 92 / 95 49 - 0
  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Gemeinsammer Abschluss mit Brotzeit und Musik für alle Teilnehmer  und Helfer.

Bitte festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe und Warnwesten nicht vergessen!

 

Mit Rama Dama („Räumen tun wir!“) bezeichnet man im Bairischen eine organisierte Aufräumaktion, bei denen ehrenamtlich Kinder, Jugendliche und Erwachsene den Müll zur fachgerechten Entsorgung  sammeln, den achtlose Menschen in die Umwelt entsorgen. Erstmals rief Thomas Wimmer, der damalige Oberbürgermeister Münchens am 29. Oktober 1949, zum gemeinsamen „Rama Dama“ auf. Hier ging es noch um die Beseitigung der Kriegsschäden und Schutthalden in der Stadt. Mehr als 7500 Freiwillige folgten dem Aufruf. Auch Wimmer arbeitete mit einer Schaufel mit. Insgesamt wurden an dem Tag mehr als 15.000 Kubikmeter Schutt gesammelt. Der Begriff blieb als Bezeichnung für das gemeinsame, ehrenamtliche Aufräumen.

Quelle: Wikipedia Ramadama

 

 

Rama Dama or Ramadama (Bavarian: "We are cleaning!") is called in Bavaria an organized cleanup, collecting waste in public space (both in nature and in residential areas), under the voluntary involvement of the population. The organization is taken over by communities, schools, associations or citizens' initiatives.[1]

Source: Wikipedia

 

 

 

 

In Deutschland hat das gemeinsame Aufräumen bereits eine sehr lange Tradition. Als Thomas Wimmer, Oberbürgermeister von München, 1949 zum ersten Rama Dama aufrief, beseitigte man damals gemeinsam Kriegsschäden und Schutthalden der Stadt.
Die Samain-Stiftung ruft dazu  auf, gemeinsam unsere Heimat von Müll zu säubern.
Im letzten Jahr folgten dem Aufruf „Let´s clean up Europe!“ in Deutschland fast 250.000 Freiwillige.
Alle Mitbürger sind herzlich eingeladen mitzumachen - Seien Sie in diesem Jahr auch dabei.

 

 

 

 

Treffpunkt ist am Samstag, den 23.03.2019 um 11:00 Uhr am Samainhof.

Nach einem Grußwort durch unseren Bürgermeister, Herrn Bauer, und Kurzreferaten zum Thema Müll und Müllvermeidung, werden die Teams eingeteilt.
Die Teams werden zu ihren Startplätzen gebracht und bewegen sich Müll sammelnd sternförmig auf den Samainhof zu, den sie spätestens um 14:00 Uhr wieder erreichen.

Viele Vereine, darunter die freiwillige Feuerwehren, das BRK und der Natur – und Waldpädagogik e.V., konnten bereits gewonnen werden, gemeinsam die Natur vom Müll zu befreien.

Zurück am Samainhof werden alle Mitwirkenden das gemeinsamme Werk feiern.
Die Stadt Parsberg sponsert eine Brotzeit und Getränke für die ehrenamtlichen Teilnehmer.

Das Abschlussfest am Samainhof wird musikalisch umrahmt.

Herr Bürgermeister Bauer wird auch zum Abschluss der Veranstaltung nochmals an den Samainhof kommen und sich bei allen Mitwirkenden persönlich bedanken.

 

 

 

 

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Auch die Kinder vom Natur- und Waldkindergarten waren dabei!

 


Rama Dama Parsberg ist ein Projekt der Samain-Stiftung

 

Stiftung LQ


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Tel.: 0 94 92 / 95 49-26; E-Mail: info@samain-stiftung.de
Konto: Samain-Stiftung; Sparkasse Neumarkt-Parsberg; IBAN: DE69 7605 2080 0008 3181 23; BIC: BYLADEM1NMA