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Die Samaingemeinschaft - Ein Leben in Verbindung

 

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Samain war das wichtigste Fest im Jahreslauf unserer Vorfahren, der Kelten

In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November trafen sie sich in dem Versuch in symbolischen Handlungen die Gegensätze zu vereinen, die verschiedenen Elemente zu versöhnen, das Gleichgewicht in der Welt zu erkennen. Die Samainnacht schaffte Raum für ihre Sehnsucht nach Heil-sein, um dann wieder auseinander zu gehen, ausgesöhnt mit unserer Erbärmlichkeit, demütig, humorvoll, milde, menschlich, bescheiden, in dem Wissen, dass der Traum vom Eins-Sein immer wieder in die Einseitigkeit stürzen muss. Samain beschreibt eine innere Haltung, uns mit allen Aspekten des menschlichen Seins anzufreunden und auszusöhnen. Diese Sichtweise eines Naturvolkes beeindruckt uns.

 

 

Die Anfänge der Samainarbeit reichen mehr als 30 Jahre zurück.  Über die therapeutische Arbeit des Visionärs und Psychotherapeuten Sepp Schleicher lernten sich Menschen kennen, die auf der Suche nach einem erfüllteren Leben an seinen Seminaren oder Gruppen teilnahmen. Neben der Psychotherapie legte er besonderen Wert auf den gruppentherapeutischen Prozess in seinen Seminaren und Wochengruppen. Der Gemeinschaftsgedanke, die gegenseitige Hilfe in allen Lebenslagen, das Anteil nehmen an dem Wohlergehen der anderen Gruppenteilnehmer, die Freundschaftspflege waren wesentliche Schwerpunkte seiner Arbeit. Er war überzeugt, dass die Seele nur dann heilen kann, wenn der Mensch wieder aus der Vereinzelung herausgeholt wird und Werte von Miteinander, Mitgefühl und gegenseitiger Hilfe zu schätzen lernt. Auf diesem Hintergrund erwuchsen stabile Freundeskreise, die sich gegenseitig halfen und unterstützten, füreinander einstanden, wenn der Einzelne in Schwierigkeiten war, gemeinsame Unternehmungen starteten, sich austauschten und miteinander feierten. Es ist tröstlich Freunde zu haben, denen man sich mit allem zeigen konnte, auch mit seinen Schwierigkeiten und Nöten, und vor denen man auch seine dunklen Seiten nicht verbergen musste.

 

 

Füllbild 19Ein weiterer wesentlicher Aspekt der therapeutischen Arbeit ist die Verbindung zur Natur. Sepp, der selber seit 35 Jahren mit seinen Tieren auf einem Einödhof lebt, wusste aus eigener Erfahrung, wie wesentlich und heilsam das regelmäßige Sein in der Natur ist, und wie sehr der moderne Mensch des 20. Jahrhunderts darunter leidet, keinen Kontakt mehr zur Erde und den Tieren zu haben, keine Verpflichtung anderen Mitgeschöpfen gegenüber eingehen zu müssen. Neben seinem unermüdlichen Bestreben, seine Klienten zu menschenwürdigeren Lebensformen auf dem Land und in Wohngemeinschaften zu unterstützen, integrierte er nach einigen Jahren seine Erfahrungen mit den Islandpferden in seine therapeutische Arbeit und begann jährliche Sommerseminare anzubieten, in denen neben der psychotherapeutischen Arbeit das Pferd als Heiler mit einbezogen wurde.

Der Kontakt zu den Pferden und das Miteinander-Sein in der Natur veränderte erneut das Lebensumfeld vieler Gruppenmitglieder. Es entstanden Weidegemeinschaften zwischen denen, die sich eigene Pferde angeschafft hatten. Man plante gemeinsame Ausritte und Zusammenkünfte auf den Weiden. Grillfeste, Sitzen am Lagerfeuer, Übernachten in der Natur bei den eigenen Pferden gehörte jetzt zu einer neuen Lebensqualität. Vor allem die Verantwortung für ein eigenes Pferd brachte eine immense Tiefe in das Leben der neuen Pferdebesitzer. Es mussten Zäune und Hütten gebaut werden. Man musste misten und die Weiden pflegen, für die Gesundheit der Pferde sorgen, Heu machen und vieles mehr. Je befriedigender das Lebensumfeld wurde, umso drängender stellte sich die Frage nach einem beruflichen Umfeld, in dem man sich ausdrücken und verwirklichen konnte. Durch die Unterstützung in den regelmäßigen Wochengruppen oder Seminaren wagten viele nun den Sprung in neue, lebensnähere und menschlichere Arbeitsplätze oder in die Selbständigkeit. Immer deutlicher konnte man sehen, dass die Seele nicht an irgendwelchen psychischen Krankheiten leidet, sondern die Menschen immer glücklicher und zufriedener wurden, je mehr sich ihr Lebensumfeld und ihre Lebens- und Arbeitsqualität verbesserten.

 Während der Sommerseminare wurde die heilende Wirkung des Lebens in der Gemeinschaft deutlich. Ähnlich wie Naturvölker viele psychische Erkrankungen gar nicht kennen, weil sie sich eingebunden in ihre Lebensgemeinschaft fühlen, stellten die Teilnehmer oft fest, dass viele Ängste und Probleme sich von alleine lösten durch dieses Miteinander sein. Die Rückkehr in die Vereinzelung wurde immer unerträglicher und lebensfeindlicher erlebt, und der Wunsch nach einer gemeinschaftlichen Lebensform nahm mehr und mehr Gestalt an.

„In der Tiefenökologie fragen wir, ob die gegenwärtige Gesellschaft menschliche Grundbedürfnisse wie Liebe, Sicherheit und Zugang zur Natur befriedigt. Wenn Menschen geholfen wird, sich auf positive Art und Weise mit der Natur zu identifizieren, wenn sie tief in ihrer Seele erfahren, dass sie ein Teil der Natur sind, dann bedeutet handeln zum Schutz der Natur kein Opfer mehr, es ist selbstverständlich, wie die Verteidigung des eigenen Lebens.“
Theo Gottwald, Tiefenökologe

Durch die langjährige und konsequente Arbeit an der eigenen Psyche wuchs zudem ein enormes Potential an therapeutischen Fähigkeiten und ökologischem Bewusstsein. Das Bedürfnis, erworbenes Wissen an andere weiter zu geben, mündete in die Ausbildung zum Samaintherapeuten. Eine Reihe hochqualifizierter Menschen sind aus diesen Ausbildungsgruppen inzwischen hervorgegangen, deren Angebote sich hier in unserem Programmteil wiederfinden.

 

Seit 2001 nun gibt es den Samainhof, mit dem sich die jahrelange Vision von Sepp Schleicher und der Menschen aus dem Samainkreis verwirklicht hat. Nachdem der Bau der Häuser abgeschlossen war, begann sofort ein reiches therapeutisches Kursangebot zu entstehen, das von Jahr zu Jahr wachsendes Interesse findet. Auch der Traum von einer integrativen, Generationen übergreifenden, naturverbundenen Lebensgemeinschaft und –schule ist Wirklichkeit geworden – mittlerweile leben am Samainhof 34 Menschen zwischen 10 und 73 Jahren, davon eine Frau mit einer Querschnittlähmung. Die Tiere sind ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Zum Hof gehören 80 Islandpferde, Ziegen, Katzen, ein Hund, viele Hühner und eine Herde schottischer Hochlandrinder. Der bewusste und achtsame Umgang mit der Natur und mit ihren Ressourcen spielen am Samainhof eine große Rolle: das Gemeinschaftshaus wurde in Stroh–Lehm-Bauweise errichtet, der Hof wird über Hackschnitzelheizungen versorgt, mehrere Zisternen speichern Brauchwasser. Und die Warmwasserbereitung erfolgt über eine Solaranlage.

Für 12 weitere Bewohner wurde ein „Sonnenhaus“ errichtet, ein Niedrigenergiehaus, dessen Jahres-Primärenergiebedarf von 5 bis 15 kWh pro m² Gebäudenutzfläche den eines Passivhauses mit Klimakompaktgerät oder elektrischer Wärmepumpenheizung etwa um das Vierfache unterschreitet. Mit seinen über 600qm Wohn- und Nutzfläche ist es das größte Sonnenhausprojekt in Deutschland und das erste im Landkreis Neumarkt. Das Sonnenhaus am Samainhof bietet über Jahrzehnte die Perspektive niedriger Heizkosten und einer weitgehende Unabhängigkeit von Energiekrisen und trägt in Zeiten des Klimawandels zur Erhaltung unseres Klimas bei. Markus Heinrich, seit 20 Jahren Experte auf dem Gebiet erneuerbarer Energien, hat dieses Projekt mit seiner Heizungsbaufirma realisiert und berät Sie gerne. Nähere Informationen über seine Firma erhalten Sie auf seiner Homepage www.heinrich-solar.de.

Im Sonnenhaus befindet sich auch unser wunderschönes, lichtdurchflutetes Cafe das schon eine Vielzahl an Veranstaltungen und traumhaften Festen erlebt hat. Ein großer Teich mit Schilfgürtel klärt das Wasser aus den Versickerungsgräben und wurde als Biotop und Lebensraum für Pflanzen und Tiere angelegt. Ein 5 Meter breiter Hecken– und Baumgürtel umspannt den Hof und bietet Lebensraum für viele Vögel und Insekten und integriert alte heimische Hecken und Obstbäume wieder ins Landschaftsbild. Eingekauft wird bei biologischen Betrieben. Das Fleisch stammt von den artgerecht gehaltenen Rindern. Und auch das Cafe und die Seminarbewirtung nutzt ökologische Produkte.

 

Die wichtigste Grundlage des Zusammenlebens am Samainhof ist das gemeinsame Wachsen, das sich anschauen und spiegeln lassen, die intensive Selbsterfahrung mit verschiedenen Formen der Psychotherapie. Neben der regelmäßig stattfindenden Hof-Supervision, in der Konflikte der Samainlebensgemeinschaft geregelt werden und an der Weiterentwicklung jedes einzelnen Mitgliedes und des Gesamtprojektes gearbeitet wird, sind die Psychotherapie-Seminare von Sepp das Herzstück der Samainarbeit. Diese Bereitschaft, sich immer wieder rückhaltlos zu zeigen, immer wieder um den Kontakt zu sich und zu den anderen zu ringen, ist die Grundbedingung für jeden, der am Gemeinschaftsleben teilhaben oder sein Pferd hier einstellen möchte. Die meisten Lebensgemeinschaften zerbrechen über kurz oder lang, weil die Bereitschaft zur regelmäßigen Supervision fehlt, und unausgetragene Konflikte und Machtkämpfe die Arbeit derer zunichte machen, die liebevoll einem größeren Ganzen dienen. Dass die meisten Mitbewohner sich seit 20 Jahren kennen, miteinander arbeiten und in Frieden miteinander leben, ist der beste Beweis, dass dieses Konzept erfolgreich ist.

Die von allen geschätzte freundliche Atmosphäre hier am Samainhof, in der jeder bemüht ist sein Bestes zu geben, in Freundschaft zu leben, in innerem Frieden mit sich zu sein und das Leben zu feiern, ist nur durch diese konsequente Arbeit möglich geworden. Die Liebe zum Dasein, zur Natur, zum Menschsein hier auf der Erde ist das, was den Hof und seine Bewohner beseelt und wofür diese all die vielen Jahre in Selbsterfahrungsgruppen, in Supervisionen und Seminaren gesucht und geforscht haben. Jeder bringt hier ganzen Einsatz und gibt alles, was er hat. Bestens qualifizierte Menschen, oft mit mehreren Zusatzausbildungen, schaffen diese einzigartige Atmosphäre, in der jeder Besucher unmittelbar in Berührung mit seinem Potential, mit seinen Sehnsüchten und Träumen aber auch mit seinem Weh kommt. Was hier geschaffen wurde ist ein Leben in Verbundenheit, ein Weg aus der Getrenntheit und Vereinsamung hinein in ein Leben des Miteinanders und des Mitleidens.

Wenn man heute auf die Hofanlage blickt, könnte der eine oder andere denken, dass wir reich sind. Wahr ist aber, dass wir Schulden haben bei der Bank, und dass jeder von uns einen großen Teil seines Ersparten in den Hof investiert hat. Das hat aber nur zur Hälfte gereicht. Für die andere Hälfte haben wir größere Kredite aufgenommen, die jeder von uns monatlich abzahlen muss. Darüber hinaus gehört uns der Hof gar nicht mehr. Wir haben ihn der Samain-Stiftung geschenkt, deren Ziel es ist, alles an die kommende Generation weiterzugeben.

Insgesamt besteht der Kreis von Menschen, die die Samainidee unterstützen und weiter tragen, aus mehr als 100 Menschen. Die Bewohner der Hofgemeinschaften in Hackelsberg, in Arnleithen und in Vilshofen/Niederbayern gehören seit vielen Jahren zum Samainkreis und sind mit ihren Angeboten in unserem Samainhofprogramm vertreten.

Ein großartiges Team von Kindern und Jugendlichen, welches seine Freizeit bei seinen Pflegepferden und am Hof verbringt, unterstützt tatkräftig die Arbeit auf dem Samainhof. An den Schnuppersonntagensind sie da und ermöglichen Kindern und Neulingen die Freude auf dem Rücken der Pferde oder begleiten ängstliche Reiter bei Ausritten. Sie sind immer da, wenn sie gebraucht werden, entwickeln sich zu brillanten Reiterinnen und haben eine erfüllende Aufgabe gefunden, mit der sie sich ganz nebenbei die Teilnahme an Reitstunden ermöglichen.

 

Im Natur- und Waldkindergarten erleben die Kinder unter freiem Himmel mit all ihren Sinnen die Jahreszeiten, die Tiere, den Wald mit seinen Bäumen und Pflanzen, Wiesen und Felder, Erde und Steine. Wie wichtig die Angebote des Natur- und Waldkindergartens für die Kinder sind, belegt unter anderem eine neurobiologische Studie, aus der hervorgeht, dass die so genannte Hyperaktivität eine Zivilisationskrankheit ist. Unsere Umwelt ist dem natürlichen Energiefluss eines Kindes nicht mehr gewachsen. Statt ihm Ausdrucksmöglichkeiten zu verschaffen schränken wir im Zeitalter von Computer und Handy den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder stark ein und erzeugen so Symptome wie die der „Hyperaktivität“. Dieser Hilferuf der kindlichen Seele wird dann häufig mit Medikamenten wie Ritalin zum Schweigen gebracht. Die überbordende und freudige Lebensenergie von Kindern wird unterdrückt und „beruhigt“ und zur Krankheit erklärt. Im Natur- und Waldkindergarten finden die Kinder unerschöpfliche Möglichkeiten ihren Bewegungsdrang zu stillen und ihre natürliche Lernbereitschaft und Neugierde zu entfalten. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass Schulkinder, die unseren Kindergarten besucht haben, mühelos zu selbstbewussten, kreativen und intelligenten Menschen heranreifen, die auch in der Schule bestehen.

Wie spielerisch die Integration von Kindern anderer Nationalitäten gelingt, zeigt der Besuch von amerikanischen Kindern des nahe gelegenen Truppenübungsplatzes Hohenfels. Ganz leicht finden die Kinder Möglichkeiten sich jenseits der Sprache zu verständigen. Die Kinder bringen sich gegenseitig ihre Sprache bei. Auch Krippenkinder werden seit diesem Jahr im Kindergarten betreut. Ganz selbstverständlich wurde Barbara, die kleine Tochter unserer Reitlehrerin Stephanie, von den Kindern aufgenommen. Und mit Beginn des neuen Kindergartenjahres kam ein zweites Mädchen im Krabbelalter dazu. Wir sind beeindruckt, wie groß die soziale Kompetenz bereits bei den Kindergartenkindern ist, wie liebevoll und mütterlich sie sich den Kleinen gegenüber verhalten – sie singen ihnen Wiegenlieder, tragen sie herum, zeigen ihnen alles und fühlen sich sichtlich stolz, für die Kleineren Sorge tragen zu dürfen. Es freut uns, dass Damaris Rogelj durch ihre Wildnispädagogikausbildung als Zweitkraft von staatlicher Seite anerkannt wurde, und Eva Reif, die vor Jahren ihr freiwilliges soziales Jahr im Kindergarten gemacht hatte, inzwischen Ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin abgeschlossen hat und nun tageweise im Kindergarten mitarbeitet. Beide Frauen sind über viele Jahre aktiv mit unserer Arbeit am Hof verbunden und tragen engagiert dazu bei, unsere Visionen und Anliegen zu verwirklichen.

 

Die intensive Zusammenarbeit mit der forensischen Klinik Regensburg hat weiter Bestand. Bereits das vierte Jahr kommen regelmäßig Patienten der Klinik an den Hof und nehmen an der therapeutischen Pferdearbeit im Picadero unter der fachkundigen Anleitung von Ursula Wohlfahrt teil. Durch einfühlsame Anleitung und Reflexion wird eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Problematik möglich, wodurch tiefe therapeutische Prozesse in Gang kommen. Auch hier beobachten wir, wie stark die Natur und die Tiere wirken und wie groß das Bedürfnis nach Bodenhaftung und nach einfacher, konkreter Arbeit bei allen Beteiligten ist. Immer wieder wird der Wunsch laut, hier mitarbeiten zu dürfen. Erste Projekte hat es bereits gegeben, und weitere sind auch in Zukunft geplant.

 

{slider= Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Zentrum Parsberg}

 

Die Integration der beiden Jungs, die seit dem vergangenen Jahr über eine freie Erziehungsstelle des pädagogischen Zentrums Parsberg bei uns am Hof leben, ist ganz wundervoll gelungen. Beide fühlten sich schon nach kurzer Zeit hier zu Hause. Sie genießen vor allem den Kontakt zu den anderen Kindern am Hof und tragen durch ihr hier sein zu einem ganz neuen Dorfleben bei. Mit den anderen hier lebenden Jungs entstehen ganz selbstverständlich gemeinsame Unternehmungen. Es wird gemeinsam Fußball gespielt. Man unternimmt Ausflüge, trifft sich und spielt zusammen, schaut sich gemeinsam Filme an, so wie viele von uns es von früher kennen. Danke noch mal an die Pflegeeltern, die ihr Leben zur Verfügung gestellt haben, um den Brüdern das Hier sein am Hof zu ermöglichen.

Und danke den Mitarbeitern des Pädagogischen Zentrums Parsberg für die überaus freundliche und gute Zusammenarbeit und den großen Respekt, den sie unserer Arbeit und unserem sozialen Engagement seit vielen Jahren entgegenbringen. Vor neun Jahren hat das erste Heimkind einen Platz hier am Hof bekommen.

 

 

 

Nach wie vor ist die Nachfrage nach Kinderfreizeiten groß. Wir freuen uns sehr darüber, dass es so viele Eltern gibt, die Ihren Kindern diesen heilsamen Ausgleich zu den übermäßigen Leistungsanforderungen der Schule gönnen und ermöglichen. Es gibt nichts Besseres, als durch einen warmen Pferdekörper und die Bewegungen eines Pferdes vom Kopf in den Körper geholt zu werden. Und man sieht es den weichen und glücklichen Gesichtern der Kinder an, wie wohl ihnen das tut.

 

 

 

Mit der Errichtung des Round-Pens (Rundhalle) hat die Samain-Stiftung im vergangenen Jahr ein bedeutsames und großes Projekt vollendet. Am 17. Oktober 2015 fand die Einweihung statt. Vielen Dank an unseren Bürgermeister und Stellvertretenden Landrat, Herrn Josef Bauer, dessen wohlwollende Worte uns allen die Herzen gewärmt haben. Er könne spüren, dass am Samainhof Inklusion nicht einfach ein Wort sei, sondern gelebt werde. Und er bedanke sich bei allen, die diese wertvolle Arbeit mit den Kindern tun. Nachdem im vorhergeganden Jahr dank des Engagements der Samain-Stiftung ein wunderschönes Baumhaus errichtet worden ist, das vor allem Jugendlichen und Kindern eine ganz direkte Erfahrung vom einfachem Leben und Sein in der Natur ermöglicht, setzte die Stiftung in diesem Jahr ihre Energie dafür ein, einen beschützten Platz für die Arbeit mit Behinderten zu errichten. Unermüdlich traten unsere Stiftungsräte in Aktion um Spenden für den Roundpen zu akquirieren und erhielten unglaubliche Resonanz von Menschen, die sich von den Anliegen der Samain-Stiftung berühren ließen und großzügig spendeten. Damit der Bau beginnen konnte, haben die Samainhofbewohner die noch bestehende Finanzierungslücke durch einen Kredit der GLS – Bank, einer umwelt- und sozialbewussten Bank, mit der wir schon seit Beginn unserer Bautätigkeiten zusammenarbeiten, überbrückt. Danke an alle, die sich daran beteiligt haben, und danke an alle Spender! Näheres zu dem Roundpen-Projekt findet Ihr auf unserer Stiftungsseite im Jahresprogramm. Danke an unsere Stiftungsräte Damaris Rogelj und Stefan Nürmberger für Euer großes Engagement. Nun kann die Arbeit gedeihen!

Rechtzeitig zur Fertigstellung der Rundhalle hat Stephanie Menges die Ausbildung zur Pferdewirtschaftsmeisterin erfolgreich abgeschlossen. Bravo Stephanie! Und danke für die unglaubliche Leistung, dieses enorme Lernpensum und den großen Zeitaufwand trotz Baby auf dich zu nehmen. Nun können Jugendliche eine Ausbildung zum Pferdewirt hier am Hof machen – das ist einfach großartig!

 

 

In dem Bemühen, Elemente der klassischen Reitkunst mit dem professionellen Gangpferdereiten zu verbinden, nehmen unsere Reitlehrer und Rittführer am Hof nun schon seit 6 Jahren Unterricht bei dem ausgewiesenen Spezialisten Michel Becker vom befreundeten Islandpferdezentrum Wiesenhof.

Auch die Ausbildung bei Bea Borelle, Frau von Phillippe Karl, dem Begründer der Schule der „Légèrté“, hat unsere Reitschullehrerin Ursula Wohlfahrt in diesem Jahr weiter fortgesetzt. Für die Reitschüler bedeutet der Reitunterricht hier am Hof daher Lernen auf höchstem Niveau und immer schönere Erfahrungen von Einheit zwischen Reiter und Pferd. Danke an alle Lehrer, die keine Mühen und Kosten sparen ihr Wissen zu erweitern und an uns weiterzugeben. Und Danke an Michele Becker und Bea Borelle für die großartig vermittelte Reitkunst.

Unterstützt wird der Reitbetrieb seit zwei Jahren durch Tanja Hofmeister. Sie ist inzwischen zu einer unverzichtbaren Assistentin von Ursula geworden, gibt Reitunterricht, führt Ausritte und unterstützt tatkräftig und mit viel Überblick bei allen anstehenden Arbeiten. Dank ihrer Mitarbeit konnte das Reitangebot – vor allem für Jugendliche und Kinder noch ausgeweitet werden. Sie bereitet sich auf Reitabzeichen vor und möchte Trainerin werden. Elaiza Rogelj hat ihre Ausbildung zur Pferdewirtin bei Stephanie Menges begonnen und ist schon unverzichtbare Stütze. Die amerikanischen Bewohner des Truppenübungsplatzes haben neben dem Kindergarten nun schon seit langem auch die Reitschule entdeckt. Inzwischen gibt es einige Reitgruppen, in denen halb englisch, halb deutsch gesprochen wird. Die Mundpropaganda funktioniert vorzüglich – es werden ständig mehr.

Die Kurse mit Günther Fröhlich, des über Deutschland weit hinaus bekannten Friesenpapstes und Veranstalters der international bekannten Pferdeshow „Zauberwald“, finden nun schon das fünfte Jahr auf dem Samainhof statt. Die Kutschfahrer am Samainhof kommen so in den Genuss seines genialen Unterrichts. Der Samainhof verfügt inzwischen über sage und schreibe zwölf Kutschengespanne mit hervorragend restaurierten traditionellen Kutschen Und dank Günthers Unterricht wächst das Können Aller mehr und mehr. Einspännig, zweispännig, vierspännig fahren, Einhorn und Tandem als Anspannung - je nach Können der Kutscher wird geübt. Wie in den letzten Jahren auch planen wir wieder eine mehrtägige Kutschenreise mit vielen Kutschen, Pferden, Freunden. Reisen wie in alten Zeiten in einem gemäßen Tempo mit guten Freunden.

Danke auch an Günther Fröhlich, der uns mit Gabriele Boiselle bekannt gemacht hat. Die weltbekannte Pferdefotografin aus Leidenschaft, die es wie keine Zweite versteht die Seele und Schönheit der Pferde einzufangen, bereist mit Ihrer Kamera im Gepäck die ganze Welt, passioniert und besessen von ihrer Liebe zu den Pferden.!
Diese berühmte Fotografin – wer kennt nicht ihre wundervollen Kalender - ließ sich von Günther Fröhlich inspirieren den Samainhof kennenzulernen. „Gabriele - da musst Du mal hin, das sind gute Leute…“ und sie kam: Im September 2014 fand ein Fotoworkshop und ein über die Massen bewegender Diavortrag statt, der allen in unvergessener Erinnerung geblieben ist.

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Das inzwischen schon traditionelle Erlebnis einer mehrtägigen Kutschfahrt unter Freunden hat in diesem Jahr mit einer fünftägigen Fahrt durch unsere unmittelbare Umgebung stattgefunden. Dieses Mal verteilten wir die Erkundung der Etappen unter allen Beteiligten auf – und was dabei heraus kam, war eine atemberaubend schöne Fahrt rund um den Truppenübungsplatz, die uns überwältigte mit grandioser Natur und herrlichen Wegen. Wir waren tief erfreut, wie viel Unterstützung uns durch die Bevölkerung zuteil wurde. Auf der Suche nach Übernachtungsplätzen, wo wir lagern und unsere Pferde grasen lassen konnten, trafen wir nur auf freundliches Entgegenkommen. Besonders gefreut haben uns die Besichtigung eines alten Forsthauses und die damit verbundene Freundschaft zu Martin Reinwald, der das Forsthaus gekauft hatte, um es in seiner Ursprünglichkeit zu bewahren. Reinwald, der seine ganze Kindheit in dem Forstgebiet verbracht hat, beglückte uns einen ganzen Abend lang mit wunderschönen Wald- und Jagdgeschichten aus seiner Kindheit und schenkte uns einige Stunden, in denen wir in eine längst vergangene Zeit mit eintauchen durften, deren Erinnerung uns so sehr am Herzen liegt. Auch auf unserer nächsten Etappe wurden wir mit größter Gastfreundschaft beschenkt. Susan, die schon einige Jahre mit ihrer Tochter am Hof reitet, empfing uns mit köstlichem selbstgebackenen Kuchen und einer Grillfeier am Abend, und stellte uns großzügig eine Wiese für unsere Pferde zur Verfügung. Auch dieser Abend bleibt uns in besonderer Erinnerung. Danke Susan! Mehrere Tage kein Konsumangebot, kein Fernsehen, stattdessen unterwegs sein mit den Pferden wie in alten Zeiten, gemeinsam lagern und schlafen gehen, wenn die Dunkelheit anbricht - das erfüllt mit tiefer Zufriedenheit und lässt alle Gier nach Ersatzbefriedigungen verschwinden.

 

 

Mehrere Veranstaltungen fanden im letzten Jahr auf dem Samainhof statt.

Da war zunächst die Gruppe „Some Sing“, die mit einer großartigen Performance des a´capella -Gesangs uns alle in Atem hielt. Gabriele, die den Hof durch das Wanderreiten kennen lernte, wollte unbedingt ihre Gesangsfreunde mitbringen. Gesagt getan – eines Tages kamen sie alle. Und nach einem gemütlichen Brunch gaben sie ihren Gesang zum Besten. Wir waren atemlos und glücklich ob dieser Vorführung. Und der Termin für ein Konzert war schnell gefunden. Der Abend auf der schönen Cafeterrasse, die bis auf den letzten Platz besetzt war, war hinreißend. Ein wirklicher Geheimtipp – „Some-Sing“ die Silbermedaillengewinner des Barbershop-Gesangs“.

Schon zum zweiten Mal gastierte die Volkstanzgruppe Frosi aus Erfurt, die seit Jahrzehnten gemeinsam keltische Tänze für Gruppen anbietet. Mit größtem Engagement und spürbarer Freude zeigten sie uns einen Abend lang ihr großes Repertoire an hinreißenden Gemeinschaftstänzen, bei denen Jung und Alt mittanzen konnten. Auch unsere Jugendlichen waren begeistert mit von der Partie. Ein toller Tanzabend, bei dem niemand sitzen bleiben konnte - so schön und lebendig waren die Tänze.

Ein wunderschönes Fest war ein Abend mit der afrikanischen Jazzsängerin Sang Ganyonga, die 1989 in Kamerun geboren ist und seit ihrem 9. Lebensjahr in Deutschland lebt. Sie hat uns alle begeister,t als sie in Begleitung von Florian an der Gitarre ihre Songs vortrug. Auf Wunsch des Geburtstagskindes haben die beiden Jazzstücke und Popmusik gecovert. Niemanden hielt es dabei auf den Stühlen. Diese Musik macht Laune und lädt zum Tanzen ein. Und alle tanzten bis spät in die herrliche Vollmondnacht. Die junge Sängerin hat schon ihren eigenen Stil kreiert. Sie singt Jazz mit afrikanischem Einfluss. Dabei gelingt es ihr wie spielerisch die emotionale Tiefe des Souls mit der Lässigkeit des Reggae und dem Tiefgang des Jazz zu verbinden.

Auch die Gruppe"Petra und die B.I.G. Band" gab wieder ein Benefizkonzert zugunsten des Roundpenprojektes. Unsere Mitbewohnerin Petra Hofbauer und der Saxophonist Gerhard Schmidt sitzen beide im Rollstuhl, und lernten die Pianistin Isolde Baldauf und den Bassisten Bernhard Helmstreit durch das gemeinsame Projekt „Krüppeltheater" kennen. Seit 3 Jahren treffen sich die Musiker zum Texten und Proben, woraus ein abendfüllendes Programm entstanden ist. Lieder von Zarah Leander mit eigenem Text, Songs von Sting und Carol King und das selbst komponierte Lied „Bleib tief menschlich" schafften eine berührende Atmosphäre. Lassen Sie sich nicht die Gelegenheit entgehen, beim Konzert in diesem Jahr dabei zu sein.

Ein Danke auch an die Sängerin und Gesangslehrerin Anna Katharina Goldbach, die uns nicht nur mit ihrem wundervollen Gesang berreicherte, sondern einigen von uns Gesangsunterricht erteilt und ihre Schüler dabei unterstützt, ihre Stimme auszubilden und einen eigenen Ausdruck zu finden, und die uns half, den lang gehegten Traum eines Samainhofchors zu verwirklichen.

Auch der tolle Bluessänger Paul Batto mit dem begnadeten Klavierspieler Ondra Kriz waren wieder zu Gast. Zwei wirklich geniale Musiker, die eigentlich internationalen Ruhm verdient hätten. Jedenfalls eine Empfehlung an alle. Kommt zum Samainhof, wenn die beiden mal wieder hier auftreten werden.

Glücklich blicken wir auch auf eine große Anzahl an sehr schönen Familien- und Firmenfeiern zurück. Für Menschen, die hier gefeiert haben, ist der Samainhof zu einem Stück Heimat geworden. Sie lieben die persönliche, ruhige und herzliche Atmosphäre, die dazu einlädt, Steifheit und Konventionen hinter sich zu lassen und einfach nur Mensch zu sein, und genießen mit großer Dankbarkeit das wundervolle Essen und die warmherzige und freundliche Bedienung im Cafe. Inzwischen sind die Wünsche nach veganen Gerichten deutlich gestiegen – gerne unterstützen wir diesen Trend. Sogar eine vegane Hochzeit hat es im vergangenen Jahr schon gegeben.

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Das absolute High-Light in diesem Jahr war der Besuch des weltberühmten Magiers Thimon von Berlepsch, der uns im Rahmen des diesjährigen Sommerseminars eine Vorführung von unfassbarer Magie schenkte. Sepp, der über eine Talkshow im Fernsehen auf den Magier aufmerksam geworden war, beschloss nicht eher zu ruhen, bis er diesen Menschen kennen lernen würde. Schon nach kurzer Zeit geschah das Unglaubliche – es gelang ihm, Plätze in der völlig ausverkauften Show in der kleinen Comödie in Fürth zu bekommen und den Magier kennen zu lernen. Was folgte war ein brieflicher Austausch und eine spontane Einladung von Thimon, ihn zu einem Seminar des Bestsellerautors und Neurolgen Dr. Joe Dispenza zu begleiten. Eine Einladung, der Sepp sogleich folgte, und die seine Arbeit auf den Seminaren grundlegend verändern sollte. Angefüllt mit bahnbrechenden neuen Erkenntnissen in der Gehirnforschung und unseren Möglichkeiten, über unser Leben hinauszuwachsen und ein völlig neues Leben zu kreieren, wurde das darauf folgende Seminar zu einer Explosion an Energie und "Visionen" – die uns allen einen völlig neuen Fokus auf unser Leben ermöglicht hat. Seither ist es unglaublich spannend geblieben in unserem Leben – und neben den vielen erfreulichen Ereignissen sind noch einige ganz besondere kleine Wunder geschehen.

 

 

 

So machte uns völlig unerwartet eine seit Jahren den Hof besuchende Wanderreiterin das Angebot – einen Film über unsere Arbeit zu drehen. Die junge Frau ist seit langer Zeit in der Filmbranche tätig und lernte den Hof über regelmäßige Wanderritte kennen und lieben. Immer mehr wuchs der Wunsch in ihr, unsere Arbeit und unser Leben hier auf dem Samainhof in einem Film sichtbar zu machen. Und es ist ihr gelungen. Sie kam uns während des Sommerseminars für einige Tage besuchen und es entstand ein Film von großer Schönheit und Tiefe. Schauen Sie diese Kleinod auf unserer Homepage an. Vielen, vielen Dank, liebe Johanna, für dieses großartige Geschenk!

 

 

Das zweite kleine Wunder ereignete sich schon kurz danach. Die eigentliche Vision, die irgendwann einmal zur Erfüllung des Lebenstraumes Samainhof geführt hat, begann mit dem Film: „Die Mädchen vom Immenhof“ – ein Film über Freundschaft und ein Leben mit Islandpferden. Dieser Film war die Initialzündung für Sepps weiteren Lebensweg – er wusste, so möchte er gerne leben, so einen Hof sollte es geben – so stellte er sich das Leben vor.
Und so ist er geworden, der Hof seiner Träume – der Samainhof -, wo man mit den geliebten Islandpferden Freundschaft, Abenteuer, Ritte und Kutschfahrten, gemeinsame Abenteuer und alles, was man sich erträumen mag, erlebt. Eines Tages kurz nach unserem Sommerseminar klingelte sein Telefon – der alte Kutschenfreund Toni Bauer war dran und sagte: „Weißt Du eigentlich, dass die Orginalkutsche aus dem Film „Die Mädels vom Immenhof“ verkauft wird?“ Der Hof war nicht weit entfernt – Sepp fuhr hin, traf einen alten Freund von Günther Fröhlich, dem die Kutsche gehörte. Und nun steht sie hier bei uns auf dem Samainhof und schließt mit dieser unglaublichen Geschichte den Kreis, der sich nun schon seit über 30 Jahren herausgebildet hat. An diesem Beispiel zeigt sich, wie viel Kraft Visionen haben – wow!!!

 

 

SchulmerichBernhard2016Abschied von Bernhard
Kurz vor Weihnachten ist unser langjähriger Freund, Bernhard Schulmerich, verstorben. Bernhard hat mit uns gemeinsam den Samainhof aufgebaut, viele Träume mit uns geträumt und verwirklicht. Er war leidenschaftlicher Reiter und Kutscher. Lieber Bernhard, vielen Dank für die gemeinsam verlebte Zeit. Mit Deinen Werken, die Du hier am Hof hinterlassen hast, bleibst Du in unseren Gedanken und Herzen.

 

 

Sommerseminar am Samainhof

Ich sitze unter Bäumen
noch immer fassungslos:
Von Bildern wie in Träumen
ist heut´ mein Herz noch gross.
In Harmonie und Freude,
voll anmutiger Kraft,
die Pferde und die Leute –
wie habt ihr das geschafft?
Seht, Mensch und Pferde strahlen
im Miteinander – Sein,
Kein Künstler könnt´ ihn malen, 
den Zauber dieses Seins!
In mir ist nur noch Staunen
und tiefe Dankbarkeit...
Ich hör´ ein Ahnen raunen:
So ist die Ewigkeit!

Dr. med. Dagmar Wemmer / Schweiz
Teilnehmerin am Sommerseminar 2014

 

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